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Abstimmung Pfeil und Bogen mit Hilfe der Methode der Frequenz der Eigenschwingung

Eine gute Anpassung des Pfeils auf den Bogen erhältst Du, wenn die Frequenz der Eigenschwingung des Pfeils auf die Beschleunigungszeit im Bogen angepasst wurde.

oscillating arrow

Einen Pfeil nennt man steif wenn er eine relativ hohe Eigenschwingungsfrequenz hat. Ein steifer Pfeil erfordert eine kurze Beschleunigungszeit, also einen starken Bogen. Einen Pfeil nennt man weich wenn er eine relativ niedrige Eigenschwingungsfrequenz hat. Ein weicher Pfeil erfordert eine längere Beschleunigungszeit.

Die Berechnung dieser Frequenzen wird Dir helfen, diese Fragen zu beantworten

  • Passen meine Pfeile zu meinem Bogen?
  • Welche Pfeile passen optimal zu meinem Bogen (Spine, Spitzengewicht, Schaftlänge, ...)?
  • Welche Möglichkeiten gibt es, meine Pfeile passend zum Bogen zu machen?

Hinweis: Dieses Tool kann dabei helfen, bestimmte Probleme zu erkennen, Pfeile auszuwählen und Hinweise zur Veränderung von Einstellungen geben. Aber es kann nicht das korrekte Tuning eines Bogens und der Pfeile ersetzen, siehe auch unseren Leitfaden Tuning und Datenanalyse. Weitere Aspekte wie z.B. der genaue Ablauf beim Release oder die Details der Kraft-Weg Kurve haben ebenfalls einen Einfluss auf die Abstimmung. Bitte beachte, dass dieses Tool nur dann gute Ergebnisse erzielen kann, wenn die Parameter im Bereich eines typischen Recurve Bogens liegen.

Berechnung der Eigenschwingungsfrequenz eines Pfeils

Parameter des Pfeils

Spine des Schafts als Zahl (360 ... 1000)


Länge des Pfeilschafts


Spezifisches Gewicht des Schafts. Nehme einen blanken Schaft, wiege ihn und teile durch die Länge. Beispiel: 15 Gramm / 74 cm = 0,2027 Gramm/cm


Gewicht der Pfeilspitze


Gewicht der Nocke (inkl. Insert/Pin)


Gewicht der Befiederung


Das ist die Distanz der höchsten Stelle der Befiederung zur Sehne. Typisch ein Wert 4-6 cm (2-3 in).

Parameter des Bogens

Der tatsächliche Auszugsweg ist der Weg, den die Sehne ausgezogen wird. Du kannst diesen einfach messen als die Distanz zwischen der Spitze eines eingenockten Pfeils und der Klickerkante (bzw. der Stelle, wo eine Klickerkante wäre).



Zuggewicht bei Auszugslänge


%

Wirkungsgrad der Energieübertragung auf den Pfeil (üblicherweise 80%)

Optional kannst Du eigene Zwischenpunkte einer ausgezogenen Länge und dem dazugehörigen Gewicht angeben, z.B. 20 cm / 15 lbs. So wird eine höhere Genauigkeit der Berechnung erzielt. Bitte verwende dieselben Einheiten für die Auszugslänge und das Zuggewicht wie oben.




Zwischenpunkt #1 (optional)

Zwischenpunkt #2 (optional)

Zwischenpunkt #3 (optional)

Ergebnisse

es wurden noch keine Ergebnisse berechnet

Eigenschwingungsfrequenz eines Pfeils messen

Wenn Du Deine Pfeile zur Hand hast, kannst Du deren Eigenschwingungsfrequenz leicht selber messen. Führe dazu diese Schritte durch:

  • Benutze eine App zum Stimmen von Musikinstrumenten, wie z.B. gStrings.
  • Halte den Pfeil mit der Spitze nach unten zwischen 2 Fingern. Beginne mit einer Halteposition etwa 15 cm (6 in) unterhalb der Nocke.
  • Schlage den Pfeil leicht gegen eine Tischkante und spüre die Vibration in den beiden Fingern die den Pfeil halten.
  • Verschiebe nun die Halteposition der Finger leicht nach oben und unten und finde diejenige Position, bei der der Pfeil beim Anschlagen am stärksten vibriert (diese Position nennt man den Schwingungsknoten, siehe auch das Bild oben).
  • Schlage nun den Pfeilschaft stärker an die Kante und halte die Mitte des vibrierenden Schafts schnell vor das Mikro des Geräts, auf dem die Stimm-App läuft.
  • Lese die Eigenschwingungsfrequenz in Hertz (Hz) ab und vergleiche sie mit der Frequenz, die Dein Bogen benötigt.
  • Wenn die gemessene Eigenschwingungsfrequenz des Pfeils mehr als 3 Hz zu hoch ist, dann ist der Pfeil zu steif. Umgekehrt, wenn diese mehr als 3 Hz zu niedrig ist, dann ist der Pfeil zu weich.